Object number: 3-PRV-21
15.5 cm - Shabti of Hor-Khebi

- museum quality -

Ex IADAA Member Roswitha Eberwein
Date: Egypt, Late Period, 26th. Dyn. c. 588-568 B.C.
Material: Faience
Size: c. 15.5 cm (without stand)
Condition: break in the middle restored (invisible)
Provenance: Old french private collection, Ex IADAA Member Roswitha Eberwein (Göttingen)
Price: $1.25 
Object descripton:

Uschebti des Horkhebi (HOR-(EN)-KHEBIT)

Museumsqualität !


Horkhebi war der Sohn der Takhuti. Er trägt eine dreigeteilte Perücke und einen leicht gebogenen Götterbart. Seine Arme sind vor der Brust gekreuzt und halten die Arbeitsgeräte Hacke, Handpflug sowie eine Tasche mit Saatgut, welche mit einer Schnur befestigt ist. Die Figur ist mit acht horizontalen Zeilen aus sehr feinen Hieroglyphen bedeckt, die Teile des sechsten Abschnitts des Totenbuches nennen, sowie die Familie und den Namen des Verstorbenen.


Inschrift: „J wSbty.w jpn jr jptw Wsjr Hr-xb mAa-xrw jr n tA-xwtj“…

Bei dem Verstorbenen dürfte es sich ähnlich, wie bei Heka-em-saf und Tjai-ne-hebu um einen der großen Generäle aus dem Grabkomplex von Saqqara handeln. So wie die Totenfiguren dieser beiden Generäle, deren Uschebti etwas größer sind, ist auch der Uschebti des Horkhebi durch seine große Feinheit der Gesichtszüge und der Hieroglyphen ausgezeichnet. Die Figur zeigt zudem das typisch saitische Lächeln der 26. Dynastie.


Literatur und Vergleiche:

Jacques F. Aubert, Statuettes egyptiennes, Paris 1974

Medelhavsmuseet Museum in Stockholm: NME 130, NME: 136, NME 137, NME 145, NME 147, NME 151

Stefan Decker, Uschebti, Kempen 2005, 91-93

Drouot Auktion Paris, 14.05.1984, Lot 170

Christie's Auktion London South Kensington, 07.10.2010, Lot 29


Das Älteste aus Museen bekannte Stück befindet sich im Kulturhistorischen Museum in Oslo und wurde um 1867 dem Museum gespendet.

(siehe: Donation of A.J. Polack to the Museum of Cultural History in Oslo, Norway 1867-1870 / Ethnographic Collection 1480, 1481, 2324 - see Naguib CAA Oslo)


Provenance:

Ehemals alte französische Privatsammlung

IADAA Mitglied Roswitha Eberwein (Kopie der Rechnung vom 05. Februar 2014)

The Art Loss Register Überprüfung vom 12.02.2014

Französischer Antikenpass vom 19.08.2013